📷 Bild: Wikimedia Commons
Baudenkmal D-4-63-000-434 in Coburg im Ortsteil Coburg
Sintflutbrunnen, monumentale Figurengruppe, Nachbildung eines Werkes von 1898 für den Viktoria-Park in Bromberg, von Ferdinand Lepcke, 1906.
Der Coburger Rosengarten liegt in der Ketschenvorstadt von Coburg und wird von der Ketschendorfer-, Alexandrinenstraße und Berliner Platz begrenzt. Er entstand aus einem ehemaligen Grundstück, das 1846 von der Herzoglichen Kammer erworben wurde. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert mit Sträuchern, Bäumen und der Alexandrinenstraße bebaut, die nach Herzogin Alexandrine benannt wurde. Der Rosengarten war 1929 Schauplatz der Deutschen Rosenschau mit über 200.000 Besuchern. Die Anlage blieb bis 1949 als Gartenschau bestehen und entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt mit Blumenbeeten, Wasserspielen und einem Fischhaus. 1987 und 1988 wurde der Garten erneut umgestaltet, wodurch er seinen Charakter wiedererlangte. Heute ist er ein grünes Erholungsgebiet mit über 72 Rosenarten, Palmenhaus und Teichen. Der Rosengarten bietet weite Wiesenflächen, die im Sommer als Picknickplätze genutzt werden. Zahlreiche Wege führen zum Sintflutbrunnen, dem Palmenhaus und dem Kongresshaus. Das Palmenhaus mit 255 m² Fläche beherbergt Orchideen, Kakteen und exotische Vögel. Zudem sind Gedenktafeln für Johann Strauss und Julius Popp vorhanden. Der Rosengarten ist kostenlos zugänglich und dient als innerstädtisches Erholungsgebiet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Coburg
- Adresse
- Rosengarten
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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