📷 Bild: Wikimedia Commons
La Roda de Andalucia
Gemeinde in Spanien
La Roda de Andalucía liegt in der südöstlichen Ecke der Provinz Sevilla, in der Comarca Sierra Sur. Sie befindet sich auf einer Höhe von 405 Metern und ist 123 Kilometer von der Provinzhauptstadt Sevilla entfernt. Die Gemeinde ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und grenzt an andere Orte wie Utrera und Estepa. Die Region umgibt sie mit flachem Land und trockenem Klima, das für den Olivenanbau bekannt ist. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis in die römische Zeit zurück, wo hier Gegenstände aus dem Bürgerkrieg zwischen Julius Cäsar und Pompejus gefunden wurden. Nach der christlichen Rückeroberung wurde La Roda wieder von den Arabern eingenommen und später Teil des Emirats Granada. Im 16. Jahrhundert wurde sie zur Domäne des Santiagoordens, und im 19. Jahrhundert erhielt sie durch die Eisenbahn eine bedeutende wirtschaftliche Veränderung. Die Gemeinde ist vor allem für ihre religiösen Sehenswürdigkeiten bekannt, darunter die Kirche Santa Ana und die Wallfahrtskirche Ermita de la Virgen de los Llanos. Die kulturelle Identität der Gemeinde ist stark mit ihrer Geschichte und den religiösen Traditionen verbunden. Die Umgebung bietet zudem eine landschaftlich reizvolle Szenerie, die den täglichen Lebensrhythmus der Einwohner prägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Sevilla
- Seehöhe
- 405 m
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