📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Montgilbert
Burg in Frankreich
Die Burg Montgilbert ist eine mittelalterliche Höhenburgruine in der Gemeinde Ferrières-sur-Sichon, etwa 25 Kilometer südöstlich von Vichy im Département Allier. Sie liegt auf einem felsigen Hügel an einer Krümmung des Vareille, eines Nebenflusses des Sichon. Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert errichtet und wurde im 15. Jahrhundert umgebaut, um der neuen Waffentechnik zu standhalten. Die Burg war bis zur Renaissance ein wichtiger Wohnsitz, wobei die Familie de Saulx-Tavannes die letzte Eigentümerin war. Während des Hundertjährigen Kriegs wurde sie von spanischen Söldnern besetzt, und im 17. Jahrhundert begann der Verfall. Die Familie Bravard d’Eyssat Duprat verließ die Burg im 18. Jahrhundert, und die Bauten verfielen vollständig. Im 19. Jahrhundert wurde die Ruine als Steinbruch genutzt, was den Zerfall beschleunigte. Die Ruine umfasst eine äußere Ringmauer mit Schießscharten und Rundtürmen sowie eine innere Ringmauer mit viereckigem Grundriss und runden Ecktürmen. Im Innenhof der Kernburg befanden sich Wohn- und Wirtschaftsräume, darunter eine Küche, ein Getreidespeicher und eine Zisterne. Die Bauten wurden im 15. Jahrhundert komfortabler gestaltet, doch später wurden die Aufenthaltsräume aufgegeben und die Fenster vermauert. Die Anlage wird heute von einer Vereinigung zur Erhaltung und Renovierung gepflegt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Ferrières-sur-Sichon
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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