📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Heinsberg
Burgruine in Deutschland
Die Burg Heinsberg ist eine Ruine einer Randhausburg auf der Motte, einem Turmhügel, in der Stadt Heinsberg. Das Areal Burgberg/Kirchberg ist eine der größten erhaltenen Mottenanlagen des Rheinlandes. Es besteht aus zwei Geländeteilen, dem Burgberg und dem Kirchberg, wobei der Burgberg künstlich erhöht wurde. Die Stiftskirche St. Gangolf steht auf dem Kirchberg, der als Vorburg diente. Die Burg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert als Sitz der Herren von Heinsberg errichtet. Nach der Zerstörung 1144 wurde sie im 12. Jahrhundert zu einer Steinburg ausgebaut. Ab 1484 war sie Sitz eines jülischen Amtmannes. 1538 begann die Ausbauung zur modernen Festung, die bis ins 16. Jahrhundert andauerte. Dabei wurden Bastionen und Teichanlagen als Schutzmaßnahmen gebaut. Die Ruine umfasst Mauerreste der ehemaligen Burg, Reste der Stadtmauer und der bastionierten Festung. Die Ausbauten im 16. Jahrhundert enthielten geschwungene Poternen für Schussicherheit. Die Stadt war durch Teichanlagen auf der Ost- und Westseite geschützt. Die Burg und die Stadt wurden mehrfach in Kriegen zerstört, zuletzt im 15. Jahrhundert und möglicherweise im 17. Jahrhundert.
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- Art
- Burg
- Ort
- Heinsberg
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