📷 Bild: Wikimedia Commons
Pfarrhof, Wirtschaftsgebäude
Wirtschaftsgebäude in Molln (104245)
Der Pfarrhof Frauenstein ist ein wohltuend erhaltenes Wirtschaftsgebäude in der Ortschaft Frauenstein der Marktgemeinde Molln im Bezirk Oberösterreich. Er wurde im 18. Jahrhundert errichtet und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude entstand ursprünglich als Vikariatshaus, das 1754 durch Abtrennung der Pfarre Molln eingerichtet wurde. Es stand ursprünglich an der Stelle des Obersteyrerbauerngütels, das zur Grundherrschaft von Schloss Lamberg gehörte. Das Vikariatshaus wurde in der Amtszeit des Garstener Abtes Leopold (1747–1757) begonnen. Die Fertigstellung der Fassade wird durch die Jahreszahl 1780 über der Eingangstür vermutet. Nach Auflösung des Stifts Garsten 1787 wurde Frauenkirchen 1823 zur eigenen Pfarre, wodurch das Vikariatshaus zum Pfarrhof wurde. Das Gebäude ist ein Beispiel für barocke Architektur mit Rokoko-Stuckverzierungen. Der Pfarrhof Frauenstein hat einen L-förmigen Grundriss und ist zweigeschossig. An der Nordseite sind vier Fensterachsen vorhanden, während die Giebelseite nur eine Achse breit ist. Die Fenster sind vergittert und mit Faschen versehen. Das Gebäude ist rot angestrichen und wirkt durch die Stuckverzierungen stattlich. Die Lage des Gebäudes ist strategisch, da es unterhalb der Wallfahrtskirche Frauenstein steht und den historischen Bezug zur Pfarre Molln unterstreicht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrhaus
- Ort
- Molln
- Adresse
- Frauenstein 14
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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