Kraftwerk Steyrdurchbruch

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitOberösterreichBezirk Kirchdorf

Kraftwerk Steyrdurchbruch

Kraftwerk in Molln

Das Kraftwerk Steyrdurchbruch liegt in der Gemeinde Molln und befindet sich in der Steyrdurchbruch-Schlucht. Es ist ein Laufkraftwerk am Steyrfluss, das seit 1908 in Betrieb ist. Die Jugendstil-Architektur und die Technik aus der Zeit um 1900 sind weitgehend erhalten. Die Anlage wurde von der Kirchdorfer Zementwerke Hofmann & Co errichtet und war mit zwei Maschinensätzen zu je 700 kW ausgestattet, was sie damals zu einer leistungsfähigen Anlage machte. Das Kraftwerk produziert jährlich etwa 20 Millionen Kilowattstunden Strom und versorgt die Gemeinden Molln, Sierning, Kirchdorf und Klaus. Es wird von der Energie AG Oberösterreich betrieben und läuft seit 1979/80 automatisiert. Die Schalttafel und die Generatoren stammen aus dem Jahr 1908, während die drei Francisturbinen in den Jahren 1908 und 1925 gebaut wurden. Das Wasser fließt durch einen Oberwasserkanal und stürzt 13,6 Meter auf die Turbinen. Die Anlage ist ein Industriedenkmal mit einer Jugendstil-Architektur, die sich durch Pilaster, glasierte Dachziegel und ein turmartiges Turbinenhaus auszeichnet. Die Bogenbrücke über den Steyrfluss und die filigranen Laufstege der Wehranlage sind Teil der historischen Gestaltung. Die Wehranlage ist mit einer Triftrutsche ausgestattet, die für Rundholz gedacht ist. Die Anlage ist auch als Drehort für ein ORF-Interview und den Landkrimi „Der Tote im See“ bekannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Laufwasserkraftwerk
Ort
Molln
Adresse
Göritz 6
Erbaut
1908
Architekt
Mauriz Balzarek
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Kraftwerk Steyrdurchbruch (CC0-1.0)

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