Asamgebäude

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SehenswürdigkeitBayernBezirk Freising

Asamgebäude

ehem. fürstbischöfliches Lyceum und Gymnasium in Freising (Oberbayern). Barocker dreigeschossiger Vierflügelbau mit langer Straßenfront zum Marienplatz und kleinem Glockenturm, wohl nach Plänen von Antonio Riva, östliche Hälfte des Nordflügels 1691

Das Asamgebäude steht in der Freisinger Altstadt und beherbergt den Asamsaal sowie das Stadtmuseum Freising. Es war 1695 bis 1803 eine kirchliche Hochschule mit Gymnasium, die vom Fürstbischof Johann Franz Eckher begründet wurde. Das barocke Vierflügelgebäude entstand in mehreren Bauphasen, wobei der Westflügel 1707–09 und der Ostflügel 1737 errichtet wurden. Der Asamsaal, ein zentraler Raum des Gebäudes, wurde 1711 mit Deckengemälden von Hans Georg Asam geschmückt. Die Hochschule erreichte in der Zeit um 1750 bis zu 900 Studenten, doch die Säkularisation 1802 führte zur Schließung. Nach mehreren Nutzungszwecken, darunter als Gerichtssaal und Turnraum, wurde der Asamsaal 1949 saniert und 1975 erweitert. Die siebenjährige Sanierung, die 2024 abgeschlossen wurde, kostete 64,7 Mio. Euro und ermöglichte die Wiedereröffnung des Gebäudes und des Saals mit modernen Anlagen. Der Asamsaal ist ein barocker Raum mit Fresken und Stuck, der heute als Festsaal und Veranstaltungsort genutzt wird. Das Gebäude beherbergt zudem das Stadtmuseum Freising. Die Renovierung umfasste auch die Freilegung einer historischen Pumpenanlage, die bislang nur in Plänen bekannt war. Der Asamsaal und das Asamgebäude sind seit 2024 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kunstgalerie, Gebäude
Ort
Freising
Adresse
Marienplatz 7, 85354 Freising
Erbaut
1691
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Asamgebäude (CC0-1.0)

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