Künstlerhaus Wien

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Künstlerhaus Wien

Das Künstlerhaus Wien ist ein neorenaissancezeitliches Ausstellungsgebäude am Karlsplatz in der Wiener Innenstadt. Erbaut wurde es zwischen 1865 und 1868 von August Weber für die Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens. Der Bau entstand im Zuge der Wiener Ringstraßenarchitektur und erhielt vom Kaiser den Schlussstein. Heute beherbergt es neben der Künstlerhaus-Vereinigung auch das Stadtkino, die Neue Staatsoper und die Albertina modern. Die Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens entstand 1861 aus dem Zusammenschluss zweier Künstlervereine und organisierte von Beginn an große Jahresausstellungen sowie Permanente Ausstellungen mit Verkaufscharakter. Bekannte Mitglieder wie Gustav Klimt verließen 1897 die Vereinigung und gründeten die Wiener Secession. Neben Ausstellungen prägten gesellige Feste wie die Gschnasfeste mit aufwendiger Dekoration und humorvollem Charakter das Vereinsleben. Später öffnete sich der Verein auch für angewandte Kunst und Filmkünstler. Vor Ort erwartet Besucher ein markantes Bauwerk mit italienischem Renaissance-Stil, das mit St. Margarethener und Kaisersteinbruch-Steinen verkleidet ist. Der Innengarten wurde 1888 überdacht, die Seitenpavillons beherbergen heute Kino und Theaterspielstätte. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zur Karlskirche und dem Wienfluss, der einst offen durch das Gelände floss.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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