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Stift Stams
Zisterzienserabtei in Stams, Tirol, Österreich
Das Stift Stams ist eine Zisterzienserabtei in Tirol, die 1273 von Grafen von Görz-Tirol gegründet wurde. Es gehört zur Mehrerauer Kongregation und zum Bistum Innsbruck. Die Klosterkirche wurde 1983 zur Basilica minor erhoben und ist ein bedeutendes religiöses Zentrum der Region. Die Abtei war bis ins 16. Jahrhundert ein wirtschaftliches Zentrum und beherbergte 1347–1350 die Reichskleinodien. Im 18. Jahrhundert barockisierte Georg Anton Gumpp das Kloster, und unter Abt Edmund Zoz entstanden die Zwiebeltürme. 1807 wurde das Stift aufgelöst, 1816 wieder errichtet und 2016 nach einer Generalsanierung wieder in Betrieb genommen. Im Stift sind heute ein Museum, ein Klosterladen, eine Schnapsbrennerei und eine Alm untergebracht. Es trägt auch das Gymnasium Meinhardinum Stams und die Internatsschule für Schisportler. Die Stiftskirche, 1284 geweiht, ist mit barocken Fresken, einem Hochaltar und einer Hauptorgel ausgestattet. Die Kirche beherbergt Grabstätten wichtiger Tiroler Landesfürsten und enthält eine Gedenktafel für Konradin, den Sohn der Stifterin Elisabeth von Bayern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Basilica minor, Abtei
- Ort
- Stams
- Adresse
- Stiftshof 1 u. a.
- Erbaut
- 1273
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Georg Anton Gumpp
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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- Stiftskapelle Stams59 m
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