📷 Bild: Wikimedia Commons
Magdalenerinnenkloster Naumburg am Queis
Kloster in Polen
Das Magdalenerinnenkloster Naumburg am Queis war ein Kloster der Magdalenerinnen in der schlesischen Kleinstadt Naumburg am Ostufer des Flusses Queis. Es lag an der Grenze zur Oberlausitz, heute Nowogrodziec in Polen. Das Kloster wurde 1247 gegründet und 1810 unter preußischer Herrschaft säkularisiert. Die Gebäude wurden nach der Zerstörung im Jahr 1945 zu einer Ruine, die heute als denkmalgeschütztes Objekt in Polen eingetragen ist. Das Kloster war Teil eines Ordens, der nach der Reformation nur noch vier Klöster in Schlesien und der Oberlausitz besaß. Zu seiner Auflösung im Jahr 1810 gehörten eine Subpriorin und 14 Nonnen. Seit 2022 ist das Gelände im Besitz der Stiftung „Dein Erbe“, die mit der Restaurierung begonnen hat. Die Stiftung hat den Fokus auf die Erhaltung und Wiederherstellung der historischen Gebäude gerichtet. Die Ruine des Klosters umfasst einen Komplex aus verschiedenen Gebäuden, die im Laufe der Jahrhunderte genutzt wurden. Die Lage des Klosters im Ostufer des Queis und die Verbindung zu anderen Orten wie Ullersdorf und Naumburg beeinflussten seine Entwicklung. Die Umgebung umfasst die Grenzregion zwischen Schlesien und der Oberlausitz, die heute in Polen liegt. Die historischen Gebäude bieten einen Einblick in die Architektur und Geschichte des Ordens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Naumburg am Queis
- Erbaut
- 1800
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
In der Nähe
- Schloss Seifersdorf (Schlesien)6.2 km
- Gosciszow Schloss 1555.8 km
- Schloss Gießmannsdorf5.8 km
- Zespół pałacowy9.2 km
- Pałac w Radostowie Średnim9.2 km
- Pałac w Ocicach6.2 km
QR-Code