📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Gießmannsdorf
Burg in Polen
Das Schloss Gießmannsdorf, auch Zamek w Gościszowie genannt, ist eine Ruine in der Landgemeinde Nowogrodziec im Powiat Bolesławiecki der Woiwodschaft Niederschlesien. Es liegt im historischen Grenzwald zwischen Lausitz und Schlesien. Die Burg wurde erstmals 1318 erwähnt und war ab 1381 im Besitz des Adelsgeschlechts Warnsdorf. Die heutige Form entstand 1603 durch die Umbauarbeiten von Caspar von Warnsdorf. Das Schloss war bis 1945 in Familienbesitz, wurde im April 1945 durch Kriegseinwirkung zerstört und fiel nach dem Zweiten Weltkrieg an Polen. Die Ruine wurde nach 1989 privatisiert, wurde aber geplündert und verfällt weiter. Die Anlage umfasst eine unregelmäßige abgerundete Vierecksumfassungsmauer, einen Wassergraben, ein Hauptportal und Reste des Nordturms. Die Hofflügel sind ruinös, während im umgebenden Landschaftspark ein Kavaliershaus mit Gartenloggia steht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Gościszów
- Baustil
- Renaissance
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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