Holsterburg

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Holsterburg

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Holsterburg, auch Burg Holthusen genannt, ist eine abgegangene Niederungsburg südöstlich von Warburg in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde um 1150 erbaut und 1294 zerstört. Die Burg stand in der Nähe des Dorfes Holthusen und diente zur Kontrolle der Landstraße zwischen Warburg und Kassel. Die Herren von Berkule kontrollierten die Burg bis zu ihrer Zerstörung durch ein Bündnis von Städten und dem Paderborner Bischof Otto von Rietberg. Die Holsterburg war eine einzigartige oktogonale Niederungsburg, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Sie umschloss ein Areal von 428 Quadratmetern und besaß eine 1,70 Meter breite Kalksteinmauer. Die Burg enthielt drei Gebäude und einen Bergfried. Die Ausgrabungen von 2010 bis 2017 führten zu Entdeckungen wie einem Kalksteinkanal und einem Elfenbeinkamm aus dem 12. Jahrhundert. Die Burg wurde durch einen Erdhügel verdeckt, der erst nach Jahrhunderten wiederentdeckt wurde. Die Burganlage liegt im Diemeltal und ist heute als archäologischer Fundplatz bekannt. Die oktogonale Ringmauer besteht aus Glattquadern und verfügt über ein Heizsystem. Im Inneren der Burg befanden sich drei Gebäude, darunter der Bergfried. Die Ausgrabungen zeigten, dass die Holsterburg eine bemerkenswerte Wehrarchitektur aus der Stauferzeit darstellt. Die Burg ist eine der wenigen oktogonalen Burgen in Deutschland und hat eine einzigartige Bauform.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Warburg
Erbaut
1191
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen

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