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Castries
französische Gemeinde
Castries liegt im Département Hérault in der Region Okzitanien, auf dem nordöstlichen Ufer des Flüsschens Cadoule. Die Gemeinde ist etwa 14 km nordöstlich von Montpellier und liegt in einer Höhe von ca. 55 m. Die Strände des Mittelmeers sind nur 15 km entfernt. Die Kleinstadt ist Teil der Via Tolosana, einer Variante des Jakobswegs, und hat ein mildes bis warmes Klima mit überwiegend winterlichen Niederschlägen. Die Geschichte von Castries reicht bis in das erste nachchristliche Jahrhundert zurück, als hier ein römisches Castrum zur Überwachung der Via Domitia stand. Im 13. Jahrhundert war der Templerorden präsent, und im 15. Jahrhundert erwarb die Familie de La Croix den Ort. Die Reformationszeit und die Hugenottenkriege prägten das 16. Jahrhundert, während im 17. Jahrhundert das heutige Schloss entstand. Die Gemeinde war im Edikt von Nantes als protestantischer Sicherheitsplatz ausgewiesen. Castries zeichnet sich durch seine historischen Bauwerke aus. Der Ortskern war ursprünglich als Circulade angelegt, und die alte Kirche Saint-Étienne, eine ehemalige Prioratskirche von Montpellier, wurde 1870 beschädigt. Das neue Schloss aus dem 17. Jahrhundert ist ein Monument historique. Zudem sind ein Aquädukt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und eine barocke Steinbrücke aus dem 18. Jahrhundert als Monument historique anerkannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Hérault
- Seehöhe
- 154 m
- Website
- https://www.castries.fr/
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