📷 Bild: Wikimedia Commons
Hannakenbrunnen
Brunnen im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt (20928)
Der Hannakenbrunnen ist ein denkmalgeschützter Brunnen im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, Am Gestade, nahe der Kirche Maria am Gestade. Er steht auf einem kleinen Platz am unteren Ende einer Stiegenanlage, die der Architekt Hubert Matuschek 1937 errichtete. Der Brunnen wurde als Teil dieser Anlage vom Bildhauer Rudolf Schmidt geschaffen und am 10. Dezember 1937 enthüllt. Der Brunnen besteht aus einem achteckigen Becken mit einem Fassungsvermögen von etwa 4 Kubikmetern Wasser. Auf einem flachen Podest steht ein Steinsockel mit einer blockhafte Figurengruppe, die drei Menschen, einen Hund, einen Krug und Blattranken zeigt. Zwei Personen tragen eine verletzte Dritte. An den Seiten des Sockels befinden sich als Wasserspeier jeweils ein Fischkopf. Das Becken und der Sockel wurden aus Lindabrunner Konglomerat gefertigt. Der Brunnen ist mit der Sage des Hannakenkönigs verbunden, eines Baders aus der Region Ostmähren, der angeblich Passanten absichtlich zu Sturz brachte, um an ihrer Behandlung zu verdienen. Die Figurengruppe spiegelt diese Geschichte wider. Der Brunnen ist Teil der städtischen Landschaft und umgeben von historischen Gebäuden und der Kirche Maria am Gestade.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Wien
- Adresse
- Am Gestade
- Erbaut
- 1937
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Palais Triangi108 m
- Misrachi-Haus, Museum Judenplatz148 m
- Kloster Maria am Gestade130 m
- Böhmische Hofkanzlei175 m
- Bellonabrunnen158 m
- Gotthold Ephraim Lessing-Denkmal186 m
QR-Code