📷 Bild: Wikimedia Commons
Fuenteguinaldo
Gemeinde in Spanien
Fuenteguinaldo liegt im Südwesten der Provinz Salamanca, nahe der Grenze zu Portugal. Der Ort ist etwa 860 Meter hoch und befindet sich im Quellgebiet mehrerer Bäche, die nach kurzer Strecke in den Fluss Águeda münden. Er ist etwa 115 Kilometer nordwestlich von Salamanca und 26 Kilometer von der Kleinstadt Ciudad Rodrigo entfernt. Das Klima ist gemäßigt bis mild mit Regen, der über das Jahr verteilt fällt, wobei die Sommer weniger regenreich sind. Der Ort hat eine lange Geschichte, die bis ins 6. Jahrhundert vor Christus zurückreicht. Eine erste größere Ansiedlung war das Castro de Iruena, das sich etwa fünf Kilometer südlich des heutigen Ortes befand. Im Zuge der Rückeroberung der christlichen Gebiete im 10. und 11. Jahrhundert wurde Fuenteguinaldo vermutlich von dem Königreich León neu besiedelt. Aufgrund seiner strategischen Lage zwischen Portugal und Salamanca war der Ort oft Schauplatz von Kriegen, darunter der Comuneros-Aufstand und die Napoleonischen Kriege. Fuenteguinaldo ist bekannt für seine Kirche San Juan Bautista, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und einen wehrhaften Eindruck macht. Sie besitzt ein horizontales Glockengiebel und ein imposantes Altarretabel aus der Spätrenaissance. In der Nähe stand das Gebäude, das während der Napoleonischen Kriege das Hauptquartier von Wellington war. Die Umgebung umfasst die Kapelle Ermita de Cristo, eine monolithische Steinsäule mit Kreuz und die eisenzeitliche Stätte Castro de Irueña mit einer Tierskulptur und einem Jupiter-Altar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Salamanca
- Seehöhe
- 856 m
In der Nähe
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