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Pferdegöpel Johanngeorgenstadt
Museum in Deutschland
Der Pferdegöpel Johanngeorgenstadt ist eine bergbauliche Förderanlage in der Stadt Johanngeorgenstadt. Er wurde in den Jahren 1797/98 errichtet und diente bis 1917 dem Abbau von Silber. Der Göpel stand im Grubenfeld der Neu Leipziger Glück Fundgrube und war mit einer Förderseilbahn ausgestattet. Die Anlage war Teil der historischen Bergbaugeschichte der Region. Der Pferdegöpel war eine wichtige Förderanlage, die mit zwei Pferden betrieben wurde. In einer Schicht konnten 32 Fördertonnen aus einer Tiefe von etwa 140 m gefördert werden. Die Anlage besaß eine Höhe von 13,5 m und einen Durchmesser von 21 m. Sie war bis 1948 ein technisches Denkmal und wurde 1991 wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau erfolgte mit Fördermitteln des Freistaats Sachsen und war bis 1993 abgeschlossen. Der Pferdegöpel ist heute ein beliebter Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Er wird von einem Förderverein betrieben und dient als Schauplatz für Schauvorführungen, Sonderschauen und Ausstellungen. Das Huthaus, ein Nachbau des ehemaligen Eleonora Stollns, beherbergt eine Kasse, Toiletten und Ausstellungsfläche. Umgebung und Ausblick sind Teil der touristischen Angebote der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Johanngeorgenstadt
- Adresse
- Am Pferdegöpel 1, 08349 Johanngeorgenstadt
- Erbaut
- 1798
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Website
- https://www.pferdegoepel.de
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