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Johanngeorgenstadt
Stadt im Erzgebirgskreis, Sachsen, Deutschland
Johanngeorgenstadt liegt im sächsischen Erzgebirgskreis, im Westerzgebirge an der Grenze zu Tschechien. Die Stadt erstreckt sich auf dem östlichen Hang des Fastenberges, wo sich die Breitenbacheinmündung in das Schwarzwasser befindet. Umgeben ist sie von den Bergen Auersberg, Blatenský vrch und Rabenberg. Die Stadt entstand 1654 als Exulantensiedlung böhmischer Protestanten und hat eine lange Bergbautradition, die mit dem Abbau von Eisen und Zinn begann. Sie war bis 1957 ein eigenständiger Stadtkreis und war bis 2010 staatlich anerkannter Erholungsort. Die Stadt ist bekannt als „Stadt des Schwibbogens“ und hat eine reiche Geschichte mit Bergbau, Erdbeben und Hungersnöten. Im Zweiten Weltkrieg diente das Hotel „Deutsches Haus“ als Lazarett, und ein Außenlager des KZ Flossenbürg befand sich in der Stadt. Nach dem Krieg begann der Uranabbau durch die Wismut AG, was die Altstadt fast vollständig abräumen ließ. Die Neustadt wurde ab 1952 gebaut, und bis 1957 wurden etwa 4000 Einwohner umgesiedelt. Die Stadt hat auch eine Vielzahl von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und des Stalinismus. Die Stadt bietet heute eine Vielzahl von Räumen und Wegen, darunter die Altstadt, die Neustadt und die historischen Orte wie die Pachthausstraße. Die Umgebung umfasst die Berge und die historischen Spuren des Bergbaus. Die Gedenkstätten erinnern an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und des Stalinismus. Die Stadt ist ein touristisches Ziel mit ihrer einzigartigen Kultur und Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bergbaustadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Erzgebirgskreis
- Erbaut
- 1654
- Seehöhe
- 780 m
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