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Mücheln
Stadt im Saalekreis, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Mücheln (Geiseltal) ist eine Stadt im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, südwestlich des Geiseltalsees gelegen. Sie liegt an der Geisel, etwa halbwegs zwischen Querfurt und Merseburg. Östlich des Orts befindet sich der Geiseltalsee, der nach dem Ende des Braunkohleabbaus entstand. Die Stadt grenzt an Bad Lauchstädt, Braunsbedra, Gleina und andere Gemeinden im Burgenlandkreis sowie an Steigra und Nemsdorf-Göhrendorf im Westen. Mücheln wurde 1936 offiziell als Stadtname festgelegt und war bis 1993 von Braunkohlebergbau geprägt. Die Region wurde nach dem Abbau großflächig renaturiert. Die Stadt wuchs durch Eingemeindungen, darunter 2006 und 2010. 2024 wurde der Stadtrat mit 20 Mitgliedern gewählt, wobei die AfD sechs Sitze erhielt. Der Bürgermeister Andreas Marggraf wurde 2011 und 2018 wiedergewählt. In der Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, das Heimatmuseum zum Braunkohlebergbau und den Geiseltalsee, der seit 2003 ein künstlicher See ist. Der See bietet eine Marina, Aussichtspunkte und Wanderwege. Zudem gibt es mehrere Kirchen, Landschaftsparks und kulturelle Einrichtungen wie den Musikverein und die Tanzgruppe. Die Region ist ein Zentrum für Tourismus und Freizeitaktivitäten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Saalekreis
- Seehöhe
- 164 m
- Website
- https://www.muecheln.de/
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