Palais Moszyńska

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Palais Moszyńska

Ehemaliges barockes Palais in Dresden (1744-1871)

Das Palais Moszyńska in Dresden war ein barockes Palais südlich des Dohnaischen Schlags, zwischen Bürgerwiese und Sidonienstraße. Es wurde zwischen 1742 und 1744 von Julius Heinrich Schwarze für Gräfin Friederike Alexandrine Moszyńska errichtet. Das Gebäude war zwei Geschosse hoch, mit einem ovalen Mittelsaal und einem prächtigen Festsaal. Die Fassade war mit Rokoko-Elementen und Wappen der Gräfin geschmückt, und der Garten war 380 Meter lang und 140 Meter breit, eine der bedeutendsten Anlagen Dresdens. Das Palais und der Garten wurden häufig für höfische Feste genutzt, darunter das Einweihungsfest 1744. Die Gräfin gab wöchentlich Bälle und Souper, und der Garten enthielt Spielplätze, Statuen und ein großes Brunnenensemble. Während des Siebenjährigen Krieges diente das Palais als Quartier, und der Garten wurde beschossen. Nach dem Tod der Gräfin 1784 wurde das Anwesen verkauft, und das Palais wurde schließlich 1871 abgerissen. An seiner Stelle entstand eine Wohnhaus-Bebauung um die Lindengasse. Der Garten war mit Grotten, Statuen, Karussells und Pavillons ausgestattet und zählte zu den bedeutendsten Dresdens. Er war für die Adelsfamilie und die Stadt ein beliebter Ort für Spaziergänge und gesellschaftliche Treffen. Nach dem Tod der Gräfin wurde der Garten weiterhin genutzt, bis er schließlich im 19. Jahrhundert zur Wohnhaus-Bebauung wurde. Die Anlage war ein Zentrum für kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten in Dresden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Dresden

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