📷 Bild: Wikimedia Commons
Lenindenkmal
ehemaliges Denkmal in Dresden
Das Lenindenkmal in Dresden war ein großes Denkmal zu Ehren von Lenin, das 1974 bis 1992 an der Prager Straße bzw. am Wiener Platz stand. Es wurde von dem sowjetischen Bildhauer Grigori Jastrebenezki entworfen und aus rotem karelischem Granit gefertigt. Die Skulptur zeigte Lenin, einen Arbeiter, einen Rotfrontkämpfer und eine rote Fahne in verschmolzenen Figuren. Die Idee, Lenin gemeinsam mit anderen Figuren darzustellen, war damals neu. Das Denkmal wurde 1974 eingeweiht und stand am Wiener Platz, einem stark frequentierten Ort. Es symbolisierte die deutsch-sowjetische Freundschaft und den Sieg des Sozialismus. Die Figuren wirkten statisch, mit heroischem Blick und ohne erkennbare Gefühlsregung. Die Skulptur wurde 1992 abgerissen, da die Stadt Dresden den Abriss beschloss. Die Reste wurden in Gundelfingen an der Donau aufbewahrt. Nach dem Abriss wurden Teile des Denkmals von Rudolf Herz für ein Kunstprojekt ausgeliehen und in verschiedenen Städten Europas ausgestellt. 2004 kehrten einige Teile des Denkmals für einen Tag nach Dresden zurück. Die Reste blieben in Gundelfingen, wo sie bis heute aufbewahrt werden. Die Stadt Dresden lehnte einen Rückkauf ab, und der Skulpturenpark, der ursprünglich geplant war, wurde nie realisiert.
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- Art
- Skulptur, Monument, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Dresden
- Erbaut
- 1974
In der Nähe
- Komödienhaus3 m
- Friedrich-List-Denkmal486 m
- Central-Theater502 m
- Palais Moszyńska406 m
- Palais Marienstraße 24639 m
- Victoria-Salon639 m
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