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Rauschenberg
hessische Stadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Rauschenberg liegt im Norden des Landkreises Marburg-Biedenkopf, am Südrand des Burgwalds. Nordöstlich von Marburg und nördlich von Kirchhain gelegen, wird die Gemeinde von der Wohra durchflossen. Im Hundsbachtal bei Ernsthausen stehen die Ruinen der Burg Hundsbach. Die Stadt grenzt an Rosenthal, Wohratal, Gilserberg, Stadtallendorf, Kirchhain, Cölbe und Wetter. Sie besteht aus sieben Stadtteilen, darunter Albshausen, Bracht und Schwabendorf. Rauschenberg wurde um 1000 als Burg errichtet, 1266 erhielt es Stadtrechte. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg zerstört und 1648 zur Landgrafschaft Hessen-Kassel eingegliedert. 1971 wurde die Stadt aus mehreren Gemeinden gebildet. Franz Berthoud, ein Pfarrer und NS-Gegner, lebte hier und engagierte sich in der Bekennenden Kirche. Die Stadt war Verwaltungssitz und hatte ein Amtsgericht bis 1932. Die Altstadt von Rauschenberg beherbergt Fachwerkhäuser und das Rathaus mit historischen Wappensteinen. Die Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert wurde 1453 erweitert und besitzt einen spätgotischen Altar. Die Burgruinen und das Pfarrhaus aus dem 16. Jahrhundert sind sehenswert. Die Stadt ist über Bundes- und Landesstraßen sowie Busverbindungen an das Verkehrsnetz angeschlossen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Seehöhe
- 227 m
- Website
- https://www.rauschenberg.de/
In der Nähe
- Burg Rauschenberg (Hessen)523 m
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- Daniel-Martin-Haus2.9 km
- Burg Hundsbach3.1 km
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- Haus Jerusalem der Sepulkriner, Kirchhain6.4 km
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