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Burg Rauschenberg (Hessen)
Burgruine in Deutschland
Die Burg Rauschenberg ist eine Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg, die sich auf rund 324 m ü. NHN in der Gemeinde Rauschenberg im hessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf befindet. Sie liegt auf einem Gipfel oberhalb der Stadt und war einst Sitz des Ziegenhainer Amts Rauschenberg. Die Burg wurde im 11./12. Jahrhundert im Auftrag der Abtei Fulda errichtet und wurde erstmals 1219 erwähnt. Sie war zudem Witwensitz der Ziegenhainer Grafenwitwen und spielte eine Rolle im Erbschaftsstreit nach dem Tod der Grafen Gottfried IV. und Berthold I. im 13. Jahrhundert. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert ein bedeutendes Gut und wurde 1594–1597 zum landgräflichen Schloss ausgebaut. Sie wurde 1639 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden geplündert und 1646 gesprengt. Die Trümmer wurden 1830 teilweise abgetragen. Die Ruine besteht aus Schuttkegeln des Bergfrieds, Mauerteilen eines dreigeschossigen Wohnbaus und einem tonnengewölbten Keller. Von den Umbauten zum Schloss sind keine sichtbaren Reste vorhanden. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Bedeutung der Burg. Die Anlage war ursprünglich fast kreisförmig, mit einer eckigen Ringmauer, einem Bergfried und mehreren Gebäuden. Die Reste der Burg sind ein Zeugnis der mittelalterlichen Baukunst und der langen Geschichte der Region. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Landschaft des hessischen Landkreises Marburg-Biedenkopf.
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- Art
- Burg
- Ort
- Rauschenberg
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