Reisberg

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WanderzieleNiederösterreichBezirk Q980

Reisberg

Berg der Fränkischen Alb

Der Reisberg ist ein 553,9 m hoher Bergsporn am Westrand der Fränkischen Alb in Bayern. Er liegt bei Schlappenreuth, einem Stadtteil von Scheßlitz, im Landkreis Bamberg. Der Berg ist Teil des Naturparks Fränkische Schweiz – Frankenjura und befindet sich rund 600 m nordöstlich von Schlappenreuth. Sein Waldplateau fällt an drei Seiten steil ab und ist nur an der Ostseite mit der Fränkischen Alb verbunden. Die Südflanke verläuft nahe der Bundesautobahn 70. Der Reisberg hat eine reiche Geschichte. Auf dem Berg sind Wall- und Grabenreste einer vorgeschichtlichen Befestigung der Wallburg Schweißäcker erhalten. Eine Höhensiedlung aus der Völkerwanderungszeit, geschützt durch eine Pfostenschlitzmauer, existierte um 400 n. Chr. und wurde vor der Mitte des 5. Jahrhunderts zerstört. Aus der Childerichzeit stammen silbervergoldete Funde, die auf Verbindungen zu böhmischen Kulturkreisen hinweisen. Die Nutzung des Bergs setzte in der jüngeren Merowingerzeit und in der karolingisch-ottonischen Zeit wieder ein. Der Reisberg ist Teil des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets Albtrauf und des Landschaftsschutzgebiets Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst. Seine Süd- und Südostflanke gehören zu den Schutzgebieten. Das Plateau ist waldreich und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Umgebung umfasst das Tal des Scheßlitzer Ellernbachs sowie die Stadtteile Ehrl und Burgellern. Die Nähe zur Bundesautobahn 70 ermöglicht eine gute Erreichbarkeit.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Bayern
Seehöhe
554 m

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