Turmhügel Burglesau
archäologische Stätte in Deutschland
Der Turmhügel Burglesau ist eine mittelalterliche Turmhügelburg, die heute weitestgehend zerstört ist. Er liegt südlich des Dorfes Burglesau, einem Stadtteil von Scheßlitz im Landkreis Bamberg. Die Burgstelle befindet sich auf einem Bergsattel zwischen dem Schlappenreuther Berg und dem Melm, etwa 505 Meter über dem Meeresspiegel. Der Turmhügel ist auf etwa 20 × 10 Meter groß und wurde an einem Felssporn aufgesetzt, was die Nordseite natürlicherweise gegen Angriffe schützte. Die Burgstelle ist als Bodendenkmal geschützt und hat eine mittelalterliche Datierung. Die Nordwest-, Nord- und Nordostseite des Turmhügels sind durch den steilen Abfall zum Tal des Burglesauer Bächleins geschützt. Die südliche Seite wurde durch einen zehn Meter breiten Halsgraben abgegrenzt, der das flache Vorgelände und das Ansteigen zum Schlappenreuther Berg sowie zum Melm abhielt. Die Burgstelle liegt rund 850 Meter südsüdwestlich der Ortskirche von Burglesau. Sie ist Teil der Landschaft des Bergsattels und umgeben von den Höhen der umliegenden Gebirgszüge. Die Lage bietet einen Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge, die die Burgstelle in ihrer natürlichen Umgebung eingebettet haben. Die Ruine ist ein Teil der historischen Landschaft und hat eine besondere Stellung im Raum Scheßlitz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Scheßlitz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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