📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Boissy-le-Sec
Schloss in Frankreich
Der Château de Boissy-le-Sec ist ein französisches Schloss in der Gemeinde Boissy-le-Sec, im Département Essonne, Region Île-de-France. Es liegt 46 Kilometer südwestlich von Paris und ist direkt am Ortsrand sichtbar, an der Grande-Rue. Der gesamte Bereich ist von den Straßen des Parcs, Vaucouleur und des Chicards umschlossen. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Es wurde vermutlich 1339 von Jean Paviot, einem Ritter, errichtet, um die Verteidigungsanlagen um Paris zu verstärken. Im Jahr 1358 wurde es von den Engländern erobert und 1360 im Vertrag von Brétigny als Gefangenschaft genannt. Im 15. Jahrhundert wurde es in eine Residenz umgebaut, und im 18. Jahrhundert modernisiert. 1968 und 1984 wurde es als Monument historique eingetragen. Das Schloss ist ursprünglich eine mittelalterliche Burg. Die Salle basse voûtée und die Cave alvéolée stammen aus dem späten 13. Jahrhundert. Im Osten gibt es eine weitere quadratische Struktur, die heute die Küche beherbergt. Die westliche Seite hat zwei runde Türme, wobei der östliche möglicherweise der Bergfried war. Die Architektur kombiniert gotische und barocke Elemente, die im 20. Jahrhundert wiederentdeckt und restauriert wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Boissy-le-Sec
- Adresse
- 10, Grande-Rue
- Denkmalstatus
- Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich
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