Glattburg
Archäologische Stätte einer Spornburg in Oberbüren im Kanton St. Gallen, Schweiz
Die Glattburg war eine Spornburg über der Glattmündung in die Thur, im Weiler Staubhusen der Gemeinde Oberbüren in der Ostschweiz. Sie wurde bis 1492 als St. Galler Lehen von den Schenk von Glattburg und Landegg bewohnt. Die Burg war bis 1480 erblicher Wohnsitz der Landegger, bis die agnatische Linie ausstarb. Danach gelangte sie an die Schenk von Castell und 1621 an die Reding von Biberegg. Die Glattburg wurde 788 als clataburuhc und 1167 als Glateburc erstmals urkundlich erwähnt. Um 1000 v. Chr. befand sich an der Stelle der Burg eine Siedlung der frühkeltischen Urnenfelderkultur. Römische Münzfunde belegen eine Besiedlung um 270 n. Chr. Die Burg wurde 1649 von der Abtei St. Gallen zurückgekauft und das Schloss erneuert. Die Glattburg ist heute als Ruine erhalten. Sie liegt an der Glattmündung in die Thur, umgeben von Wald und Auen. Der Weg führt durch das Tal der Glatt, wo historische Funde und die Landschaft der Region zu erkunden sind. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Thur und die umliegenden Hügel. Die Burgruine ist ein Teil der Geschichte der Region und der St. Galler Lande.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Oberbüren
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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