📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster St. Gallenberg
Benediktinerinnenkloster in der Gemeinde Oberbüren im Kanton St. Gallen, Schweiz
Das Kloster St. Gallenberg ist ein Benediktinerinnenkloster in Oberbüren, der Schweiz. Es liegt in der Gemeinde Oberbüren und ist Mitglied der Schweizerischen Benediktinerinnenföderation. Das Kloster entstand 1648 durch die Erwerbung der Burg Glattburg, die zuvor vom Landvogt Rudolf Reding erworben worden war. 1754 gründete der Ortspfarrer Josef Helg einen „Verein frommer Jungfrauen“ zur Ewigen Anbetung. Die Gemeinschaft wurde 1760 durch die Übernahme durch das Kloster St. Gallen stabilisiert. Die Abtei wurde 1984 zur Abtei erhoben, und seit 2013 ist Ancilla Zahner Äbtissin. 1834 wurden wertvolle Reliquien aus dem aufgelösten Kloster der Hl. Wiborada zu St. Georgen nach Glattburg verbracht, darunter eine Reliquienbüste der Heiligen. Die Geschichte des Klosters ist eng mit der Region Oberbüren verbunden und spiegelt die Entwicklung der Benediktinerinnenbewegung in der Schweiz wider. In der Abtei werden die Regeln des hl. Benedikt praktiziert, und die Klosterfrauen betreiben eine kulturelle und spirituelle Lebensgemeinschaft. Die Umgebung um das Kloster bietet ruhige Landschaften und Ausblicke auf die umliegenden Gebirge. Die historischen Gebäude und die Reliquien aus dem Kloster der Hl. Wiborada sind Teil der kulturellen und spirituellen Tradition des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Benediktinerinnenkloster
- Ort
- Oberbüren
- Adresse
- Glattburg 108, 9245 Oberbüren
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
- Seehöhe
- 560 m
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