📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Ouchy
Burg-Hotelgebäude in Lausanne im Kanton Waadt, Schweiz
Das Schloss Ouchy wurde um 1170 erbaut und liegt am Ufer des Genfersees in der Stadt Lausanne. Es befindet sich im Stadtteil Ouchy und war ursprünglich ein Wohnturm, der später zu einer Burganlage ausgebaut wurde. Die Anlage wurde bis ins 13. Jahrhundert als bischöflicher Wohnsitz genutzt und war bis 1536 als Gefängnis in Gebrauch. Der Vertrag von Lausanne wurde am 24. Juli 1923 im Schloss abgeschlossen und regelte die Folgen des griechisch-türkischen Krieges. Die Anlage war bis ins 18. Jahrhundert als Sommerresidenz und Verwaltungsort genutzt worden. Nach einem Brand im Jahr 1609 wurde die Burg mehrfach wieder aufgebaut, bis sie 1885 an Jean-Jacques Mercier verkauft und in ein neugotisches Schloss verwandelt wurde. Die Anlage umfasst einen erhaltenen Turm, eine Ringmauer und verschiedene Bauten, die bis ins 18. Jahrhundert existierten. Im 19. Jahrhundert wurde die Anlage vollständig erneuert und bis heute erhalten. Die Ruine war bis 1885 ein Steinbruch, bis sie als Hotel und Schloss wiederhergestellt wurde. Die Anlage bietet einen Ausblick auf den Genfersee und die Umgebung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Hotelgebäude
- Ort
- Lausanne
- Adresse
- Place du Port 2, 1006 Lausanne
- Erbaut
- 1893
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Francis Isoz
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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