Röhrscheidtbastei

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SehenswürdigkeitLandkreis BautzenBezirk Landkreis Bautzen

Röhrscheidtbastei

Turm in Bautzen

Die Röhrscheidtbastei ist ein Teil der Bautzener Stadtbefestigung und liegt an der Fischerpforte. Sie wurde 1469 als Verteidigungsanlage errichtet, um die Verbindung zwischen dem Hauptmarkt und dem Spreetal zu schützen. Der Turm brannte 1639 während der Schwedenbelagerung aus und wurde 1676 wiederhergestellt. Heute ist sie Teil der Stiftung für das sorbische Volk und beherbergt den Kostümfundus des Sorbischen National-Ensembles. Die Bastei hat eine historische Bedeutung, da sie bis 1850 als Lager der Tuchfabrik Mörbitz und später als Teil der Gaststätte „Bürgergarten“ genutzt wurde. Nach 1906 diente der obere Raum dem Verein „Schlaraffia Budissa“ als Treffpunkt. Der Uhu, das Wappentier des Vereins, ist als Wandschmuck erhalten. Die Röhrscheidtbastei ist somit ein Zeugnis der Stadtgeschichte und kulturellen Identität. Die Bastei liegt an der Stelle, an der die äußere und innere Stadtmauer sich nahekommen. Die Stufen führen hinab ins Spreetal, vorbei am Hexenhäusel. Der Zwinger zwischen den Mauern diente als Verkehrsweg für Fuhrwerke aus dem Mühltor. Die Röhrscheidtbastei bietet somit Ausblicke auf die historische Stadtstruktur und die Umgebung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm
Ort
Bautzen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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