📷 Bild: Wikimedia Commons
Schneebergbahn (Zahnradbahn)
Die Schneebergbahn ist eine der drei noch betriebenen Zahnradbahnen Österreichs und führt als Teil der Schneebergbahn von Puchberg am Schneeberg im niederösterreichischen Voralpenland auf den Hochschneeberg. Die Talstation liegt auf 577 Metern, während der Endbahnhof auf 1796 Metern Höhe den höchsten Bahnhof des Landes bildet. Mit 9,8 Kilometern Länge und einer maximalen Steigung von 197 Promille überwindet sie einen Höhenunterschied von 1219 Metern. Die Bahn verbindet seit 1897 Tourismusgeschichte mit technischer Meisterleistung. Ursprünglich von Wiener Ingenieuren wie Josef Tauber und Leo Arnoldi geplant, wurde sie 1897 eröffnet und später von der k.k. Eisenbahn Wien-Aspang sowie den Österreichischen Bundesbahnen betrieben. Kaiser Franz Josef I. nutzte die Strecke 1902 für eine Fahrt zum Berghaus Hochschneeberg, das noch heute existiert. Seit 1997 führt die Niederösterreichische Schneebergbahn GmbH den Betrieb, nachdem die Bahn jahrzehntelang mit Dampflokomotiven verkehrte und erst 1999 moderne Dieseltriebzüge ergänzten. Die Fahrt führt durch abwechslungsreiche Landschaften: Nach der Haltestelle Hengsttal erklimmt die Bahn den Vorberg Hengst, bevor sie bei der Hengsthütte auf 1012 Metern eine bewirtschaftete Einkehr ermöglicht. Weiter oben bietet die Station Baumgartner auf 1397 Metern einen kurzen Halt, bevor die Strecke über die „Hohe Mauer“ in die hochalpine Zone führt. Hier passieren die Züge geschützte Quellgebiete und zwei Kehrtunnel, die das Panorama von Krummbachstein und Rax bei klarem Wetter freigeben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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