St. Jakob (Friedberg)

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NiederösterreichBezirk Q980

St. Jakob (Friedberg)

Kirchengebäude in Friedberg

St. Jakob ist eine katholische Pfarrkirche in Friedberg, einem Stadtteil im Landkreis Aichach-Friedberg. Sie steht in der Innenstadt und wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige Kirche entstand nach der Zerstörung des alten Bauwerks durch den eingestürzten Kirchturm im Jahr 1868. Sie wurde 1871 bis 1873 im neuromanischen Stil errichtet und 1881 durch den Bischof Pankratius von Dinkel geweiht. Die Kirche ist mit Fresken und dekorativen Elementen ausgestattet, die auf italienische Vorbilder zurückgehen. Die Fresken von Ferdinand Wagner zeigen biblische Szenen und wurden bei einer Renovierung stark beschädigt. Im Chorraum sind Lebensbilder Jesu und Marias dargestellt, während die Seitenaltäre Bezug auf die Altäre der alten Kirche nehmen. Das Langhaus zeigt das Leben des heiligen Jakobus, und über den Säulen sind die zwölf Apostel abgebildet. Die Orgel wurde 2001 von Metzler Orgelbau erbaut und besitzt 40 klingende Register. Die Kirche bietet einen einzigartigen Blick auf die Geschichte und Kunst der Region. Die Bänderung der Ziegel folgt dem italienischen Vorbild, und der Gedenkstein aus dem Jahr 1409 zeigt gotische Steinmetzarbeit. Die Oswaldlegende und die Sonnenscheibe auf dem Stein beziehen sich auf die Geschichte des Herzogs Ludwig. Die Kirche ist ein bedeutendes Denkmal, das die kulturelle und religiöse Geschichte Friedbergs widerspiegelt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Kirchengebäude
Ort
Friedberg
Adresse
St.-Jakobs-Platz 1 1/2
Baustil
Neuromanik
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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