📷 Bild: Wikimedia Commons
Synagoge
Gebäude in Kladno, Tschechien
Die Synagoge in Kladno steht in der Mittelböhmischen Region Tschechiens und wurde zwischen 1884 und 1885 erbaut. Sie ist ein Beispiel der Neurenaissance und wurde 1988 als geschütztes Kulturdenkmal eingestuft. Das Gebäude wurde nach Plänen des Prager Baumeisters Emanuel Brandt errichtet und zeigt erhalten gebliebene Elemente wie die Frauenempore und die steinernen Gesetzestafeln an der Fassade. Die Synagoge war bis 1939 Ort jüdischer Gottesdienste. Heute ist das Gebäude im Besitz der christlichen Johann-Hus-Gemeinde. Die Räume und Fassade bezeugen die historische Bedeutung der Synagoge, während die Umgebung von Kladno mit ihren Straßen und Gebäuden einen authentischen Eindruck vermittelt. Die Synagoge bietet einen Blick auf die architektonische Gestaltung der Neurenaissance und die kulturelle Geschichte der Stadt. Die erhaltenen Elemente und die Lage im Stadtzentrum ermöglichen einen Einblick in die Vergangenheit. Die Umgebung um die Synagoge herum ergänzt das Bild der historischen Stätte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Synagoge
- Adresse
- Plk. Stříbrného, čp. 686
- Erbaut
- 1884
- Baustil
- Neorenaissance
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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