📷 Bild: Wikimedia Commons
Baerwaldbad
Hallenbad im Berliner Ortsteil Kreuzberg
Das Baerwaldbad liegt im Berliner Ortsteil Kreuzberg und wurde 1898–1901 als Volksbad errichtet. Es ist ein denkmalgeschütztes Ensemble mit einer dreigeschossigen Fassade, die römischen und florentinischen Renaissanceelementen folgt. Die Bäderhalle und die umliegenden Räume sind Teil eines historischen Komplexes, der auch die ehemalige Gemeindeschule und eine Kirche umfasst. Das Bad wurde 1998 geschlossen, nachdem der öffentliche Badebetrieb eingestellt wurde. 2002 wurde es von ehrenamtlichen Vereinen wieder eröffnet, wobei Schwimmkurse und kulturelle Angebote wie die Unterwasseroper AquAria realisiert wurden. Die Sanierungskosten beliefen sich auf rund fünf Millionen Euro, wobei europäische Fördergelder einen Großteil ausmachen. 2017 wurde das Bad vollständig geschlossen, und der Trägerverein ging in Insolvenz. Im Erdgeschoss gibt es eine Vorhalle, Kassenräume und eine kleine Schwimmhalle mit hohem Tonnengewölbe. Die Arkaden an den Längsseiten des Beckens tragen allegorische Holzfiguren, die von Otto Lessing gestaltet wurden. Im Zwischengeschoss befanden sich die Wannenbäder, die 2006 entkernt und zu einem Bewegungsraum umfunktioniert wurden. Die Innenräume wurden in den Farben grün, eierschale und alt-weiß restauriert. Die ehemaligen Dienstwohnungen sind heute Ausstellungsraum für die Geschichte des Bades.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Hallenbad
- Ort
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Architekt
- Ludwig Hoffmann
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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