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Museum für Sächsische Volkskunst
Heimatkunstmuseum in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden, im Jägerhof in der Inneren Neustadt.
Das Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden ist ein Heimatkunstmuseum mit Sitz im Jägerhof der Inneren Neustadt. Die Sammlung umfasst über 27.000 Kunstgegenstände aus verschiedenen Regionen Sachsens, darunter erzgebirgische Volkskunst und regionaltypische Erzeugnisse aus der Lausitz und dem Vogtland. Die Puppentheatersammlung ist dem Museum angegliedert und gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Das Museum wurde 1913 als Landesmuseum für Sächsische Volkskunst eingeweiht und ist damit eines der ältesten Museen dieser Art im deutschsprachigen Raum. Es war bis 1944 mit etwa 30.000 Gegenständen bestückt, wobei 15 Prozent der Bestände während der Luftangriffe von 1945 zerstört wurden. Nach dem Krieg wurde die Sammlung wiederhergestellt und bis 1954 vollständig restauriert. Seit 1968 gehört das Museum zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Dauerausstellung umfasst mehrere Etagen und zeigt bäuerliche Volkskunst sowie heimatkünstlerische Erzeugnisse bis in die Gegenwart. Darunter sind kunstvoll bemalte Schränke, Holzwaren, Keramikgeschirr und Zinngerät. Regionaltypische Stücke wie Plauener Spitze, Seiffener Spielzeugwaren und Lausitzer Webereien sind ebenfalls vertreten. Zu Ostern und Weihnachten werden Sonderausstellungen zu sächsischen Volksbräuchen und Festen gezeigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Dresden
- Adresse
- Jägerhof Köpckestraße 1, 01097 Dresden
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