📷 Bild: Wikimedia Commons
Goldener Reiter (Reiterstandbild)
Reiterstandbild in Dresden
Der Goldene Reiter steht auf dem Neustädter Markt in Dresden und erinnert an August den Starken, Kurfürsten von Sachsen und König von Polen. Das Reiterstandbild zeigt ihn als römischen Kaiser auf einem aufbäumenden Pferd. Es wurde 1736 im Barockstil nach Entwürfen von Jean Joseph Vinache errichtet und aus Kupfer feuervergoldet. Die Statue war ursprünglich für den Ehrenhof einer neuen Residenz vorgesehen, wurde schließlich aber auf dem Neustädter Markt platziert. Das Denkmal gilt als bekanntestes Wahrzeichen Dresdens und eines der bedeutendsten Skulpturen des Dresdner Barock. Es wurde mehrfach restauriert, zuletzt 2001–2003 mit 500 Gramm Blattgold überzogen. 1956 wurde es nach einer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgestellt. Die Statue wurde 1965 erstmals und 2003 erneut mit Gold veredelt. Im Sommer 2011 wurde sie erneut durch Vandalismus beschädigt. Der Goldene Reiter steht in der Mittelachse der Hauptstraße und der Neustädter Wache. Er zeigt August den Starken in Rüstung, reitend in nordöstlicher Richtung. Auf dem Sockel sind lateinische Inschriften zu lesen, die den Kurfürsten und seine Titel belegen. Umgeben ist die Statue von der Inneren Neustadt, die zur bleibenden Leistung Augusts des Starken gehört. Die Plastik ist ein Teil der Dresdner Stadtsilhouette und ziert auch ein Qualitätssiegel für Christstollen.
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- Art
- Skulptur, Monument
- Ort
- Dresden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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