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Leonhardskirche (Basel)
Kirchengebäude in Basel
Die Leonhardskirche ist eine gotische Stadt- und Stiftskirche in der Grossbasler Altstadt, am Leonhardskirchplatz. Sie steht auf einem Hügelsporn des Basler Westplateaus, 17 Meter über dem Barfüsserplatz. Die Kirche war Teil der Befestigungsanlage des inneren Mauerrings vom 12. Jahrhundert, was an der Westwand sichtbar ist. Sie wurde 1080 als romanische Basilika begonnen und 1118 geweiht. 1135 wurde ein Augustiner-Chorherren-Stift angeschlossen, was das Kloster zu einem grossen Komplex machte. Die Kirche wurde 1356 durch ein Erdbeben schwer beschädigt und 1360 als hochgotische Basilika wiederaufgebaut. 1481 begann die Umgestaltung in eine dreischiffige Hallenkirche mit Sterngewölbe. Bis 1521 war der Bau andauernd, wobei Hans Niesenberger und Hans Nussdorf als Baumeister tätig waren. 1525 erwarb die Stadt Basel das Kloster und die Kirche, was zur Reformation führte. 1964–1968 gab es archäologische Untersuchungen und eine Sanierung. In der Kirche befindet sich eine Orgel, die 1718 von Andreas Silbermann gebaut wurde und 1880 durch Johann Nepomuk Kuhn ersetzt wurde. Die Glocken wurden 1693 und 1867 gegossen. Der Lohnhof, einst Teil des Klosters, war bis 1821 ein Zentrum für Handwerkerlöhne und wurde später zum Gefängnis umfunktioniert. Heute sind hier ein Hotel, ein Restaurant, ein Musikinstrumentenmuseum und ein Kellertheater untergebracht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Basel
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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