📷 Bild: Wikimedia Commons
Wallfahrtskirche Frauenkirchen
Kirchengebäude in Frauenkirchen
Die Wallfahrtskirche Frauenkirchen ist eine barocke römisch-katholische Basilika in der Stadtgemeinde Frauenkirchen im Burgenland. Sie steht unter Denkmalschutz und gehört zum Dekanat Frauenkirchen. Der Ort wurde bereits im 14. Jahrhundert als Wallfahrtsort bekannt. Die Kirche wurde 1695 nach der Zerstörung durch die Türken erneuert und 1702 geweiht. 1990 wurde sie zur Basilica minor erhoben. Die Kirche ist 53 Meter lang und 23 Meter hoch, mit einer Doppelturmfassade und einem barocken Innenraum. Die Wandmalereien stammen von Luca Antonio Colomba, und die Stuckdekorationen wurden von Pietro Antonio Conti geschaffen. Im Inneren gibt es mehrere Seitenaltäre, darunter die Gnadenstatue „Maria auf der Heide“ aus der Frühgotik, die 1873 vergoldet wurde. Die Orgel aus 1997 ist mit 33 Registern ausgestattet und stammt teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Der große Platz vor der Kirche ist eine Grünanlage. Die ehemalige Schatzkammer des Franziskanerklosters beherbergt Stuckdekorationen und eine Kanzel aus dem Jahr 1713. Im Jahr 2018 wurden im Kloster 25 Skelette entdeckt, die archäologisch untersucht wurden. Die Kirche und das Kloster sind Teil des kulturellen Erbes der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wallfahrtskirche
- Ort
- Frauenkirchen
- Adresse
- Kirchenplatz 2
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Basilika Frauenkirchen5 m
- Franziskanerkloster Frauenkirchen21 m
- Annasäule39 m
- Figurenbildstock45 m
- Mariensäule47 m
- Mater-Dolorosa-Säule76 m
QR-Code