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Franziskanerkloster Frauenkirchen
Kloster in Frauenkirchen, Burgenland, Österreich (5925)
Das Franziskanerkloster Frauenkirchen steht in Verbindung mit der Basilika Frauenkirchen in der Stadtgemeinde Frauenkirchen im Burgenland. Es ist an der Nordseite der Basilika angebaut und unter Denkmalschutz. Der Bau des Klosters begann 1667 und wurde bis 1678 fertiggestellt. Im Türkenkrieg 1683 wurde es zerstört und 1686/1687 wiederhergestellt. Ein Gartentrakt wurde 1720/1723 errichtet. Das Kloster zeichnet sich durch seine architektonische Ausstattung aus. Die Klosterpforte trägt eine Inschrift aus dem Jahr 1687 und ein Sgraffito des Künstlers G. S. mit Johannes Capistranus. Die Kreuzgänge im Süd- und Ostflügel zeigen Ölbilder aus dem Leben Jesu mit Stifterinschriften aus den Jahren 1688 bis 1691. Die Winterkirche, ursprünglich als Refektorium gebaut, hat ein gedrücktes Tonnengewölbe mit Stuckdekoration aus dem späten 17. Jahrhundert. Das Refektorium besitzt eine intarsierte Täfelung und eine Lesekanzel aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. Im Hof des Klosters befindet sich ein Brunnen mit einer Steinfigur des hl. Johannes Nepomuk. Die Räume des Klosters umfassen Kreuzgänge mit schmiedeeisernen Gittern, ein Oratorium mit Ölbildern aus dem 17. Jahrhundert und eine Marienstatue aus Silber mit Wiener Beschau 1695. Die Ausstattung der Räume und der Deckenbilder wurde in den Jahren 1977/1978 restauriert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöse Gemeinschaft, Kloster
- Ort
- Frauenkirchen
- Adresse
- Kirchenplatz 2
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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