📷 Bild: Wikimedia Commons
Museum Kunst der Verlorenen Generation
Kunstmuseum in Salzburg
Das Museum Kunst der Verlorenen Generation in Salzburg widmet sich ausschließlich Werken jener Malerinnen und Maler, die während der NS-Zeit als „entartet“ verfemt, verfolgt oder ermordet wurden. Es befindet sich im Steinhauserhaus, einem der ältesten Stadthäuser der Altstadt aus dem Jahr 1300, in dem einst Mozarts Schwester lebte. Die Sammlung entstand aus der persönlichen Betroffenheit des Gründers Heinz R. Böhme, dessen Familie unter dem NS-Regime litt. Seit den 1980er Jahren baute er rund 700 Werke auf, darunter Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, die heute in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erforschung der Lebenswege dieser Künstlergeneration, die nach 1945 weitgehend in Vergessenheit geriet. Im historischen Gebäude sind die Ausstellungsräume in zwei Bereiche unterteilt: eine ständige Sammlungsschau mit rund 80 Werken, die Einblicke in die Verfemung und das Exil der Künstler gibt, sowie thematische Sonderausstellungen, die aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren. Die Räumlichkeiten ermöglichen so eine Auseinandersetzung mit Kunst und Schicksal der „Verlorenen Generation“.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kunstmuseum
- Ort
- Salzburg
- Adresse
- Sigmund-Haffner-Gasse 12
- Erbaut
- 2017
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