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Burg Creußen

Burg in Deutschland

Die Burg Creußen, auch Heziloburg genannt, war eine abgegangene Burg im Bereich des Pfarrgartens nördlich des Pfarrhauses der Pfarrkirche St. Jakobus in Creußen. Sie stand ursprünglich anstelle des ehemaligen Palais Schirnding und liegt im Landkreis Bayreuth in Bayern. Die Burganlage war im 9. bis 10. Jahrhundert errichtet worden und wurde 1003 erstmals erwähnt. Im 11. bis 12. Jahrhundert wurde sie in Stein neu gebaut, wobei die Grafen von Schweinfurt und später die Burggrafen von Nürnberg Besitzer wurden. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert als Witwensitz der Nürnberger Burggräfin Elisabeth genutzt und wurde 1430 während der Hussitenkriege zerstört. Von der Burganlage sind keine obertägigen Reste erhalten geblieben. Archäologische Grabungen im Jahr 2001 zeigten unter anderem Grundmauern aus dem 11. bis 16. Jahrhundert, darunter Mauern eines sechseckigen Bergfrieds aus dem 12. Jahrhundert. Auf deren Fundamenten steht der Kirchturm der Pfarrkirche St. Jakobus. Die ehemalige Burganlage ist heute nur als archäologischer Fund bestehend. Die Grabungen von 2001 unter Leitung von Magnus Wintergerst fanden unter dem Pfarrgarten statt und brachten Reste einer Dynastenburg ans Licht. Die Ruine ist Teil der Landschaft im Ort Creußen und liegt nahe der Pfarrkirche St. Jakobus. Die Umgebung umfasst den Pfarrgarten und das historische Stadtbild der Stadt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Burgstall
Ort
Creußen

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Quellen:Burg Creußen (CC0-1.0)

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