Leuthnerhof

📷 Bild: Wikimedia Commons

WienBezirk 6., Mariahilf

Leuthnerhof

Gemeindebau im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf

Der Leuthnerhof ist ein Gemeindebau im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. Er steht seit 2003 unter Denkmalschutz und wird von den Straßen Linken Wienzeile, Mollardgasse, Eisvogelgasse und Pliwagasse begrenzt. Jenseits der Wienzeile liegt die U-Bahn-Station Margaretengürtel. Die Wohnhausanlage umfasst 10 Stiegen, die als Blockrandbebauung um einen begrünten Innenhof gruppiert sind. Die Fassade ist dekorlos gestaltet und durch Risalite, ein breites Kranzgesims und Balkone gegliedert. Der Leuthnerhof ist der zweitgrößte Mariahilfer Gemeindebau nach dem Einsteinhof. Er wurde 1931 bis 1932 errichtet und 1949 nach Karl Leuthner benannt. Nach einem Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg erfolgten Wiederaufbaumaßnahmen 1947 und 1949. 2004 bis 2005 wurde die Wohnanlage generalsaniert, darunter die Dachdeckung, Fenster, Türen und die Fassade mit einem Wärmedämmverbundsystem. Die Wohnhausanlage ist an das Netz der Fernwärme Wien angeschlossen. Im Innenhof des Leuthnerhofs sind zwei original erhaltene Teppichklopfstangen zu finden, deren Steher expressionistische Ansätze aufweisen. Die Wohnhausanlage ist als Blockrandbebauung um einen begrünten Innenhof gruppiert, von dem aus die einzelnen Stiegenhäuser zugänglich sind. Der Bau ist fünfstöckig und verfügt über 10 Stiegen. Die Fassade ist dekorlos gestaltet und durch Risalite, ein breites Kranzgesims und Balkone gegliedert. Die Wohnanlage ist an das Netz der Fernwärme Wien angeschlossen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeindebau, Mehrfamilienwohnhaus
Ort
Mariahilf
Adresse
Eisvogelgasse 2a
Erbaut
1932
Architekt
Georg Rupprecht
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Leuthnerhof (CC0-1.0)

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