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Hauptfeuerwache Mariahilf
Denkmalgeschütztes Objekt in Wien (12215)
Die Hauptfeuerwache Mariahilf liegt im 6. Wiener Gemeindebezirk, im Bezirk Mariahilf. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde zwischen 1912 und 1914 auf dem ehemaligen Schlachthofareal von Gumpendorf errichtet. Es wurde am 27. April 1914 in Betrieb genommen und vom Architekten Johann Rothmüller geplant. Das dreistöckige Hauptgebäude besitzt einen Natursteinsockel und ein Sichtziegelobergeschoß. Die Fassade zeigt Reliefschmuck in der Art der Wiener Werkstätte, sowie Statuen und Wappen. Die Hauptfeuerwache Mariahilf ist Teil der Brandschutzsektion 4 und wird als eine der schönsten Hauptfeuerwachen Wiens bezeichnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude 1944 schwer beschädigt, wurde aber nach Kriegsende rasch wiederhergestellt. Eine Generalsanierung fand zwischen 1994 und 2000 statt. Im Jahr 2007 waren hier 33 Einsatzkräfte, ein Mehrzweckfahrzeug und die Inspektionsrauchfangkehrer stationiert. Das Gebäude umfasst acht Garagen mit rundbogigen Einfahrtstoren, die auf einen von einer Mauer umgebenen Hof münden. An einer Hausecke steht eine Statue eines Feuerwehrmannes unter einem Baldachin. Das Walmdach trägt eine Laterne, und das Obergeschoß ist als Sichtziegelbau ausgeführt. Die Fassade zeigt Relieffelder mit Doppeladlern, Wiener Wappen und weiblichen Figuren. Die Feuerwache bildet mit den Gruppenwachen Penzing und Weidlingau die Brandschutzsektion 4.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Feuerwehrhaus
- Ort
- Mariahilf
- Adresse
- Gumpendorfer Gürtel 2, 2a
- Erbaut
- 1914
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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