📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Scherenburg
Burgruine in Bayern
Die Burgruine Scherenburg liegt auf einer Höhe von 200 m ü. NN an einem Hang über dem Stadtkern von Gemünden am Main im Landkreis Main-Spessart in Bayern. Sie ist eine Höhenburg, die ursprünglich als Zollburg errichtet wurde. Die Burg stand in der Region um 1243 und war Teil der Herrschaft der Grafen von Rieneck. Sie war in der Nähe der Slorburg, die der Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg errichtete, um seine Macht zu demonstrieren. Die Burg war bis 1598 als Amtskeller in Nutzung und bis ins 18. Jahrhundert bewohnbar. Die Scherenburgfestspiele finden seit den 1990er Jahren im Sommer im Innenhof statt. Die Burganlage wurde 1825 in Privatbesitz und 1965 Eigentum der Stadt Gemünden. Sie diente als Zollburg und war Teil der Herrschaft der Grafen von Rieneck. Von der Ruine sind das Burgtor im Südosten, ein Teil der Schildmauer, der runde Bergfried, eine Giebelwand des unterkellerten Palas und ein kleiner Zwinger erhalten. Der Zwinger bietet einen Blick auf das Main- und Saaletal sowie den Spessart. Die Burgkapelle war bis 1732 in Nutzung. Die Ruine ist Teil der Landschaft und bietet einen Eindruck der Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Gemünden am Main
- Adresse
- Scherenburg; Schloßberg 15; Nähe Schloßberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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