📷 Bild: Wikimedia Commons
Konkathedrale Mariä Himmelfahrt (Opava)
Kirchengebäude in Tschechien
Die Konkathedrale Mariä Himmelfahrt in Opava ist eine dreischiffige Hallenkirche mit zwei Türmen, die im 14. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet wurde. Sie ersetze einen romanischen Vorgänger aus dem 13. Jahrhundert und wurde 1995 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt. Seit 1996 ist sie die Konkathedrale des Bistums Ostrava-Opava. Die Kirche war von Beginn an dem Deutschen Ritterorden zugehörig und wurde ab 1204 gebaut. 1540 übertrug die Stadt das Kirchenpatronat an die katholische Pfarrkirche, wobei lutherische Prediger eingeführt wurden. 1569 wurde ein Vertrag geschlossen, der die katholischen und lutherischen Pfarrer in der Kirche koexistieren ließ. 1689 brannte die Kirche stark aus, und die Reparatur kostete über 1039 Taler. 1758 wurde sie erneut zerstört, und die Reparatur kostete 100.000 Goldtaler. In der Kirche befindet sich ein Hauptaltar von Jan Schubert, der nach einem Entwurf von Maurizio Pedetti geschaffen wurde. An den Chorwänden hängen 11 Marienbilder von Ignatius Raab, ergänzt durch weitere Heiligenbilder. Die Kanzel und die Taufkapelle stammen ebenfalls von Schubert. In der St. Anna-Kapelle ist ein Bild des Heiligen Johannes Nepomuk vorhanden. Die Kirche besitzt auch ein großes Reliquiar des Heiligen Kreuzes aus vergoldetem Silber sowie wertvolle Kelche aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Kirchengebäude, Konkathedrale, katholische Kathedrale
- Adresse
- Rybí trh, Opava
- Erbaut
- 1400
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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