📷 Bild: Wikimedia Commons
Synagoge im alten AKH Wien
Haus in Alsergrund (17881)
Die Synagoge im alten AKH Wien steht im Hof 6 des Campus der Universität Wien im Alsergrund. Sie wurde 1903 als Betpavillon für jüdische Kranken errichtet und ist Teil der historischen Architektur der österreich-ungarischen Monarchie. Der Bau entstand nach Plänen von Max Fleischer und wurde mit über 5000 Gulden Spendengeldern finanziert. Die Synagoge wurde 1938 im Novemberpogrom zerstört und 1953 in einen Transformatorraum umgebaut. 1999 bis 2002 wurde sie als Denkmal Marpe Lanefesh neu gestaltet. Die künstlerische Umsetzung erfolgte durch Minna Antova, die auch die Innenfresken entwarf. Das Gebäude dient heute als Mahnmal und wird für Gedenkfeiern und Seminare genutzt. Im Gebäude befindet sich ein vergrößerter Architekturplan des Grundrisses sowie Sitzplätze in Originalgröße. Der Betpavillon wird nicht mehr für geistliche Zwecke verwendet, aber im aktuellen AKH gibt es einen Betraum für jüdische Patienten. Die Universität Wien ist Eigentümerin des Gebäudes, und die Neugestaltung wurde unterstützt von verschiedenen Institutionen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- religiöses Gebäude
- Ort
- Alsergrund
- Adresse
- Alser Straße 4
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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