📷 Bild: Wikimedia Commons
Dardagny
Gemeinde im Kanton Genf in der Schweiz
Dardagny ist eine Gemeinde im Kanton Genf, Schweiz, an der Grenze zu Frankreich. Sie liegt am Bach Ruisseau des Charmilles und umgibt das Château de Dardagny. Die Gemeinde besteht aus mehreren Dörfern und Weilern, darunter La Plaine und Malval. Die Lage am westlichsten Punkt der Schweiz prägt das Panorama der Region. Die Geschichte von Dardagny reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wobei die Kirche Saint-Pierre und das Schloss von Bedeutung sind. Das Château de Dardagny wurde im 18. Jahrhundert durch den Adligen Jean Vasserot in einen prächtigen Herrensitz verwandelt. 1935 wurde das Schloss offiziell zum Kulturerbe erklärt und heute als Schule und Rathaus genutzt. Die Gemeinde erhielt 1978 den Wakkerpreis für Heimatschutz. Besichtigungswürdig sind das Château de Dardagny mit Rittersaal, Orgel und Fresken, das Haus des Malers Armand-Alexandre Leleux sowie die kleine Kirche mit dem Kirchturm auf dem Dach. Im Vallon d’Allondon kann man Erholung finden. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Weine, den Pinot Noir de Dardagny und den Coteaux de Dardagny «Sauvignon». Die Bevölkerung ist stark von Berufspendler geprägt, wobei der Weinbau eine zentrale Wirtschaftsbranche darstellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz, Grenzstadt
- Ort
- Kanton Genf
- Denkmalstatus
- Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
- Seehöhe
- 451 m
- Website
- https://www.dardagny.ch
In der Nähe
- Schloss Dardagny118 m
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