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Templerkommende Halberstadt

ehemalige Niederlassung des Templerordens in Halberstadt (Sachsen-Anhalt)

Die Templerkommende Halberstadt war eine Niederlassung des Templerordens in der Stadt Halberstadt, Sachsen-Anhalt. Sie entstand 1192, als die Templer in das später Burchardi-Kloster einzogen. 1208 erfolgte ein Tausch mit dem Zisterzienserinnenkloster St. Jacobi. Der Tempelhof wurde 1306 an vier Brüder von Freckleben verkauft, nachdem der Templerorden 1312 aufgelöst wurde. Die Lage des Tempelhofs wird auf den Bereich vor dem Breiten Tor innerhalb der Stadtmauern angesehen, vermutlich im Breiten Weg. Die genaue Position ist bis heute unklar, da viele historische Gebäude nicht mehr existieren. Die Templerkommende war Teil der Entwicklung der Stadt Halberstadt und besaß umfangreiche Güter. Sie erhielt 1208 den Standort neben der Jakobikirche. Bischof Konrad von Halberstadt initiierte den Tausch mit dem Zisterzienserinnenkloster und brachte Reliquien aus Konstantinopel mit. Die Templer erweiterten ihren Besitz in der Stadt und besaßen Güter in verschiedenen Orten wie Klein Quenstedt und Neindorf. 1306 verkaufte Friedrich von Alvensleben den Tempelhof an Brüder von Freckleben, wodurch die Kommende aufgelöst wurde. Vor Ort gab es ursprünglich den Tempelhof mit Zubehör, der später in verschiedene Anteile zerfiel. Die Gebäude sind heute nicht mehr vorhanden. Die Templerkommende beeinflusste die Stadtentwicklung und hinterließ Spuren in der Region, wie die Mühle in Widecke, die als Kulturdenkmal geschützt ist. Die historischen Ereignisse und Besitzveränderungen sind in den Urkunden dokumentiert, die bis ins 15. Jahrhundert reichen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
religiöse Gemeinschaft, Kloster, Kommende
Ort
Halberstadt

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