📷 Bild: Wikimedia Commons
Schnitterinbrunnen
denkmalgeschützter Brunnen in München
Der Schnitterinbrunnen steht auf dem Thierschplatz in München, im Stadtteil Lehel. Er ist ein Baudenkmal und wurde 1905 von dem Münchner Bildhauer Erwin Kurz geschaffen. Der Brunnen besteht aus einem ebenerdigen Becken, einem viereckigen Postament mit Wasserhalbschalen und einer Figur der römischen Göttin Ceres, die als Schnitterin dargestellt ist. Die Inschriften auf dem Postament geben Hinweise auf die Entstehung und den Stifter des Brunnens. Der Brunnen wurde 1982 vorübergehend abgetragen, um den U-Bahn-Bau zu ermöglichen, und 1987 wieder aufgebaut. Die Inschriften auf dem Postament wurden später ergänzt, was auf eine spätere Fertigstellung der Texte hinweist. Der Stifter des Brunnens war Karl Waitzfelder, Mitinhaber des Bankhauses Levi Waitzfelder. Die Darstellung der Schnitterin mit einer Ährengarbe könnte eine Anspielung auf den Namen Waitzfelder sein, der aus Weizenfeld abgeleitet ist. Der Brunnen bietet einen Blick auf den Thierschplatz und die umliegenden Gebäude. Auf dem Postament sind Inschriften zu lesen, die die Entstehung und den Stifter des Brunnens nennen. Die Figur der Schnitterin und die Wasserhalbschalen sind die zentralen Elemente des Brunnens. Die Lage am Thierschplatz ermöglicht Ausblicke auf den Stadtteil Lehel und die umliegende Altstadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- München
- Adresse
- Thierschplatz
- Erbaut
- 1905
- Architekt
- Erwin Kurz
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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