Zehentstadel Heroldingen

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitSchwabenBezirk Schwaben

Zehentstadel Heroldingen

ehemalige Scheune in Harburg, Bayern, Deutschland

Der Zehentstadel Heroldingen ist eine ehemalige Scheune im Ortskern von Heroldingen, einem Stadtteil von Harburg im Regierungsbezirk Schwaben. Er diente zur Annahme und Aufbewahrung der Naturalsteuer Zehnt. Das Gebäude ist durch sein Vollwalmdach und die Nonnendachziegel auffällig, die den Ziegel der Stadtmauer von Nördlingen entsprechen. Der Bau wurde 1739 errichtet und 1978 nach umfassender Renovierung wieder in Betrieb genommen. Der Zehentstadel ist ein bedeutendes Baudenkmal, das 1688 und 1722 mehrfach repariert wurde. Nach dem Verkauf im Jahr 1861 verblieb das Gebäude bis 1975 in privater Hand, ehe der Verein Rieser Bauernmuseum Eigentümer wurde. Die Renovierung 1978 wurde vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege unterstützt. 1989 feierte der Zehentstadel sein 250-jähriges Jubiläum, und 2014 wurde das 275-jährige Bestehen begangen. Im Zehentstadel werden landwirtschaftliche Geräte und Maschinen aus der Geschichte der Region ausgestellt, darunter ein Bindemäher aus dem Jahr 1937, eine Holzegge und eine Stiftendreschmaschine. Die Hauptattraktion ist der Lanz-Bulldog aus dem Jahr 1921, der einst für den Steinbruch in der Kiesgrube genutzt wurde. Das Gebäude wird regelmäßig für interessierte Besucher geöffnet, um die Geschichte und Kultur der Region zu bewahren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Gebäude
Ort
Harburg (Schwaben)
Adresse
Am Zehentstadel 1, 86655 Harburg
Erbaut
1739
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Zehentstadel Heroldingen (CC0-1.0)

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