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Burgruine Alerheim
Burgruine in Deutschland
Schloss Alerheim, auch Burgruine Alerheim, ist eine Höhenburgruine im Gemeindegebiet von Alerheim im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern. Die Ruine liegt auf dem Schlossberg mit einer Höhe von 455,4 m ü. NHN im Westen des Ortes. Zusammen mit neueren Gebäuden bildet sie das Weiler Schloßruine. Die Burg war im 12. Jahrhundert Teil eines königlichen oder herzoglichen Schutzsystems. Sie gehörte im 13. Jahrhundert den Grafen von Truhendingen und wurde später von verschiedenen Adelsfamilien verwaltet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1634 zerstört und danach als Steinbruch genutzt. 1931 erwarb Friedrich Käufer die Ruine, die 1979 an Georg H. Appl ging, der die Anlage renovierte und ergänzte. Heute ist das Gelände mit einer Brennerei und einer Brauerei sowie einem Schlossladen bebaut. Die Anlage bietet Einblicke in die Herstellung von Spirituosen und Bier. Seminare zu diesen Themen sowie regionale Spezialitäten werden angeboten. Die Umgebung umfasst den Ort Alerheim und die Landschaft des Rieses.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Alerheim
- Adresse
- Schloss 2
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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